Textplanung

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Textplanung bezeichnet die Phase der Gesamthandlung Textproduktion.

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Als Teil einer gezielten Gesamthandlung dient die Textplanung der Vorbereitung auf die Textproduktion, um Intentionen im Sinne einer Situationslenkung in einem Text sprachlich realisieren und abzuschätzen zu können, ob bei der Wissensverarbeitung internes durch externes Wissen ergänzt werden muss. Als (Teil-)Handlung setzt die Textplanung die Motivation zum Handeln, eine Situationsanalyse und die Möglichkeit voraus, zwischen Alternativen wählen zu können; dabei werden die möglichen Folgen der Gesamthandlung berücksichtigt.

In der Textplanung wird geprüft, wie das Textthema verfolgt und der Textinhalt entwickelt werden kann. Dabei werden verschiedene Bereiche der Wissenssysteme aus dem Langzeitgedächtnis abgerufen, integriert und verarbeitet. Im Mittelpunkt der Textplanung stehen die Textkomposition, die Textgliederung, die Entfaltung des Textthemas und die Entwicklung der globalen (textsortenspezifischen) Textstruktur.

Siehe auch

Textproduktion, Wissenssysteme, Handeln, sprachliches Handeln, Textthema, Textstruktur, Textgliederung, Strategiemuster

Link

Eva Schoenke, Textlinguistik-Glossar