Kongruenz

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Definition

Unter Kongruenz versteht man die Übereinstimmung zwischen zwei oder mehreren Satzelementen hinsichtlich ihrer morpho-syntaktischen Kategorien (Kasus, Numerus, Genus).

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Kongruenz dient der Markierung syntaktischer Beziehungen (z.B. bei der Konstituenz-Relation die Zugehörigkeit zu derselben komplexen Konstituente) und syntaktischer Funktionen (wie Subjekt oder Attribut). Bei grammatischer Kongruenz, die satzintern und innerhalb einzelner Satzglieder stattfindet, kongruieren z.B. die Elemente der Nominalphrase des jungen Baumes bezüglich Kasus (Genitiv), Numerus (Singular) und Genus (Maskulin). Anaphorische Kongruenz vollzieht sich über Satzgrenzen hinaus, sie kennzeichnet z.B. die Koreferenz zwischen Pronomen und Bezugsnomen in Eine junge Frau betrat den Raum. Sie trug einen Korb am Arm.

Herkunft

Latein congruere - übereinstimmen

Siehe auch

Genuskongruenz

Kasuskongruenz

Numeruskongruenz

Grammatische Kongruenz

Anaphorische Kongruenz
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