Kompositionalitätsprinzip

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Definition

Das Kompositionalitätsprinzip ist ein Gottlob Frege (1848 - 1925) zugeschriebener Grundsatz, demzufolge sich die Gesamtbedeutung eines Satzes in funktionaler Abhängigkeit von den Bedeutungen seiner wohlgeformten Teile beschreiben lässt.

Kommentare

Auf dieser empirischen Annahme basiert die methodische Prämisse, dass die semantische Beschreibung komplexer natürlichsprachlicher Ausdrücke so zu konzipieren ist, dass die Gesamtbedeutung eines Satzes aus der Bedeutung der einzelnen Elemente und ihrer syntaktischen Beziehungen zu rekonstruieren ist.

Der grösste Teil von Konstruktionen natürlicher Sprache ist kompositional analysierbar. Ausnahmen, welche nicht kompositional analysierbar sind, sind beispielsweise Idiome, Metaphern und Intention.

Herkunft

Latein componere - zusammenstellen
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