Generalisierte Phrasenstrukturgrammatik

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Die Generalisierte Phrasenstrukturgrammatik (GPSG) ist ein Grammatikformalismus, der in der ersten Hälfte der 80er Jahre von Gerald Gazdar, Geoffrey K. Pullum u. a. als Alternative zu der in dieser Zeit dominanten generativen Transformaionsgrammatik entwickelt wurde. Die GPSG gehört zur Klasse der Unifikationsgrammatiken.

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Die GPSG ist ein monostrataler Formalismus; d.h. es gibt nur eine syntaktische Beschreibungsebene (also auch keine Transformationen). Jede Grammatik dieses Formats kann prinzipiell in eine einfache kontextfreie Phrasenstrukturgrammatik expandiert werden. Neben formalen Problemen führte vor allem die sich Ende der 80er Jahre unter Linguisten verbreitende Überzeugung, natürlicher Sprachen seien mild kontextsensitiv - enthielten also Konstruktionen, die sich mit kontextfreien Gramamtiken nicht adäquat erfassen lassen, zu einem deutlich nachlassendem Interesse an der GPSG.

Viele Konzepte der GPSG (ID/LP-Format, head feature convention) wurden von der Head-Driven Phrase Structure Grammar (kurz: HPSG) übernommen.

Siehe auch

References

  • Gazdar, G. & G. Pullum, 1992. Generalized Phrase Structure Grammar: A Theoretical Synopsis Indiana University Linguistics Club, Bloomington, Indiana.
  • Pullum, G. & G. Gazdar (1982). Natural languages and context-free languages. Linguistics and Philosophy 4(4), 471-504.
  • Gazdar, G. et al. 1985. Generalized Phrase Structure Grammar. Cambridge, Mass.
  • Shieber, S.M. (1985). Evidence against the context-freeness of natural language. Linguistics and Philosophy 8, 333-343.

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